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09.06.26

SATA investiert in CurveRobot und beschleunigt die Automatisierung
von Lackierprozessen in K&L Betrieben

Auf die Gründung der SATA Automation GmbH als organisatorische Basis folgt die Beteiligung an dem chinesischen Start-up CurveRobot durch SATA. Beide Unternehmen bündeln ihre Kompetenzen in der Entwicklung und im Vertrieb, um Werkstätten den erfolgreichen Einstieg in die Automatisierung zu ermöglichen. Das Ergebnis: der „jetstream” von SATA Automation.

In Zeiten von Kostendruck und Fachkräftemangel führt mittelfristig auch in Karosserie- und Lackierwerkstätten kein Weg an Automatisierungslösungen vorbei. SATA hat nun die Weichen gestellt, um auch in diesem Bereich eine Führungsrolle zu übernehmen. In der neu gegründeten SATA Automation GmbH finden zwei Spezialisten zusammen: CurveRobot mit ausgewiesener Expertise in Sachen Robotik, SATA mit mittlerweile über hundert Jahren Erfahrung in Düsentechnologie und Lackapplikation. In der SATA Automation GmbH wird die Integration und Weiterentwicklung der Technologie gemeinsam mit dem Entwicklungsteam von CurveRobot vorangetrieben. Die neugegründete Organisation wird auch die Distribution übernehmen: Das exklusive Vertriebsrecht erstreckt sich über Europa und Nordamerika. Über die finanzielle Beteiligung an CurveRobot bereitet SATA den Weg für ein noch höheres Entwicklungstempo und Sicherheit für den langfristigen Einsatz der Systeme in den Betrieben.

Signing 3

Mike Wolf, SATA Geschäftsführer, betont: „Zwei Dinge sind uns wichtig: Mit unseren Robotik-Lösungen wollen und können wir die Lackiererin bzw. den Lackierer nicht ersetzen. Das menschliche Können ist nach wie vor unerlässlich. Bei der Steuerung der Anlagen und bei weiteren Arbeitsschritten, von der Farbtonfindung über das Anmischen bis zur Vor- und Nachbereitung. Unsere Lösung ist ein Werkzeug zur Umsatzsteigerung und Kostensenkung für K&L-Betriebe. Der „jetstream” kann heute bereits bis zu 35% der Lackieraufgaben in höchster Qualität übernehmen. Während der Roboter lackiert, kann der Lackierer ein anderes Fahrzeug zeitgleich lackieren oder anderen produktiven Tätigkeiten nachgehen. Mit der gleichen Hardware wird der Anteil an Lackieraufgaben, die der Roboter übernehmen kann, kontinuierlich steigen. Bereits heute rentiert sich die Investition für viele K&L-Betriebe in weniger als drei Jahren. Wir legen weiterhin größten Wert auf den Schulterschluss mit unseren Partnern in der Lackindustrie und entwickeln gemeinsam spezifische Programme für deren Produktlinien. Der Vorteil: In jedem Betrieb, in dem ein „jetstream” im Einsatz ist, werden die gleichen, perfekten Lackierergebnisse und Kosteneinsparungen realisiert. Wie bei unseren handgeführten Lackierpistolen führt der Weg zu höchster Qualität nur über diese Zusammenarbeit.“

jetstream Motorhaube
jetstream Autotuere lackieren

In Kombination mit der SATA Automatikpistole und der jet X Düsentechnologie erreicht der „jetstream” eine besonders feine und homogene Zerstäubung. Das Spritzbild ist gleichmäßig, die Materialverteilung präzise und reproduzierbar. Das bedeutet einen geringeren – und absolut planbaren – Lackverbrauch. Schichtdicken bleiben konstant. Gleichzeitig steigt die Oberflächenqualität, was Nacharbeiten minimiert und die Kundenzufriedenheit erhöht. Damit erschließen sich den K&L-Betrieben deutliche Wettbewerbsvorteile.

BOYA in Hannover, ein Lackierbetrieb der Aribos Gruppe, setzt den „jetstream” im Tagesgeschäft ein. Am Standort nutzt der K&L-Betrieb die Linie 100 von BASF, für die der Lackhersteller mit SATA ein spezielles Programm für den „jetstream” entwickelt hat. Die Ergebnisse sind bislang durchweg positiv.

Für interessierte Betriebe hat der Anbieter die Website sata-automation.com eingerichtet. Neben allgemeinen Informationen und der Kontaktmöglichkeit können K&L-Betriebe hier in Kürze mit ihren Angaben berechnen lassen, ob und in welcher Zeit sich die Investition in einen „jetstream” für sie bezahlt macht.