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19.11.2013

Kunststoffteile lackieren – Glanzleistungen in Serie

Mit SATA Industrieprodukten zu perfekten Oberflächen Kunststoff ist aus dem Automobilbau nicht mehr wegzudenken. Die Gründe dafür liegen in den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten, der leichten Verarbeitbarkeit, dem Preisvorteil gegenüber anderen Werkstoffen und dem geringen Gewicht. Höchsten Wert legen Automobilhersteller auch auf eine dauerhaft gute Optik.

Nachteile von Kunststoffen, wie z.B. die geringe mechanische Festigkeit, können heute durch die Herstellung von Verbundwerkstoffen mit Glas- oder Carbonfasern deutlich verringert werden. Durch Keramiküberzüge erzielt man eine erhöhte Kratzfestigkeit. Kunststoffe können durch die Zugabe von Kohlenstoff sogar leitfähig und somit galvanisierbar gemacht werden. Das ermöglicht die Herstellung rein metallisch wirkender Kühlergrills oder "metallischer" Innenraumdetails aus Kunststoff.

Aber auch Kunststoffe ohne spezielle Zugaben sollen nach dem Einbau "glänzen". Schließlich sind es häufig Teile, mit denen der Verbraucher direkt in Kontakt kommt. Schalter, Taster, Türgriffe und Spiegel aus Kunststoff sollen der Freude am eigenen Auto keinen Abbruch tun.

Die Fa. Hertfelder Industrielackierungen in Marbach am Neckar hat sich auf solche Teile spezialisiert. Hier werden Kunststoffteile für Automobilmarken wie Bentley, BMW, Mercedes-Benz oder Volkswagen in 6 Lackieranlagen lackiert.

In Marbach werden aber nicht nur KFZ-Komponenten veredelt. Das 1952 von Emil Hertfelder gegründete Unternehmen beschäftigt heute in zweiter Generation ca. 45 Mitarbeiter und lackiert zahlreiche Kunststoffteile für Küchen und Bäder, speziell im Bereich der Armaturen in Matt- und Hochglanzoptik.

Auch Elektrorasierer und Mobiltelefone  bekommen hier ihren Lack "ab" und werden damit auf die Belastungen ihres täglichen Gebrauchs vorbereitet. Egal, ob komplette Gehäuse oder Details wie Einschaltknöpfe.

Eine Topqualität ist bei der Produktion solch hochwertiger Produkte oberstes Gebot. Hertfelder setzt hierbei auf langlebige Automatik-Lackierpistolen von SATA. Bevor aber die Teile lackiert werden, wird deren statische Aufladung neutralisiert. Seit Anfang 2012 setzt Hertfelder dafür die Ionenblaspistole SATA anti-dust jet X (s. Beschreibung rechts) ein. Mit dieser Ionenblaspistole wird die statische Aufladung der zu lackierenden Teile neutralisiert - ganz gleich, ob es sich dabei um positive oder negative Aufladung handelt. Der rotierende Luftstrahl entfernt den Staub zuverlässig, selbst aus Hinterschneidungen.

Walter Hertfelder führt sein Unternehmen mit seiner herzlichen Art und viel Erfahrung. Der gelernte Lackierer geht dabei mit Kreativität und seinem hochspezialisierten Wissen ans Werk. Ihm zur Seite steht seit 5 Jahren sein Sohn Max. Gemeinsam mit Kunden entwickelt Hertfelder maßgeschneiderte Lösungen und Lackiertechniken, aus denen hin und wieder sogar neue Produktdesigns für die Hersteller entstehen.

Neben der "4-Schicht-Lackierung" (Plasmabearbeitung - Grundierung - Farblack - Glanzlack) werden bei Hertfelder auch 1- und 2-Komponentenlacke, Hydro-, Acryl- und Wasserlacke verarbeitet.

Im Mittelpunkt steht bei Hertfelder die Plasmaanlage. In dieser luftdichten Kabine wird unter Vakuum mit Hilfe eines Prozessgases die oberste Schicht der Produktoberflächen aufgebrochen. Durch die entstandene, rauere Oberfläche verbinden sich Lack und Material besser. Im hauseigenen Labor werden die fertigen Teile geprüft. Die ungewöhnlich niedrige Reklamationsquote weist auf eine wirklich gute Verarbeitung hin.

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.hertfeldergmbh.de