SATA-Saga


SATA-Chronologie

Die Ursprünge der Sanitaria gehen auf die Firma Gretsch & Cie. GmbH in Feuerbach zurück, die 1863 von Friedrich Carl Bauer gegründet wurde und heute unter dem Namen Gretsch-Unitas in Ditzingen tätig ist. 

Die SATA im Wandel der Zeit

JahrUnternehmensgeschichteProduktgeschichte
1906Arthur Haeberle und August Drehmann erwerben die Abteilung zur Herstellung chirurgischer Geräte der Firma Gretsch und Cie. GmbH in Form eines Management-buy-outs. Arthur Haeberle war seit Anfang 1904 Gesellschafter und Geschäftsführer bei Gretsch. Ein Mitarbeiter dieser Abteilung und späterer Vorstand der Sanitaria AG, Ludwig Waelde, hatte bereits 1902 eine Lehre als Kaufmannsgehilfe bei Gretsch begonnen.SATA Record-Spritzen.
1907Die neu gegründete Gesellschaft wird in Feuerbach in gemietete Räume verlagert. Die Geschäftsführung besteht aus Arthur Haeberle und August Drehmann.Am 25.01.1907 wird die Sanitaria GmbH zum Zweck der Produktion von chirurgischen Instrumenten und Bedarfsartikeln gegründet. Der sogenannte Hebelverschluss, ein Flaschen-verschluss mit Sprüheigenschaften für ein Kältespray, ist Teil des Produktprogramms und wird auch heute noch an den gleichen Kunden geliefert.
1910Die Sanitaria wird von Feuerbach in einen Neubau in der Ludwigsburger Wernerstraße verlagert - (Firmensitz bis 1992).
19118 weitere Teilhaber beteiligten sich an der Sanitaria. Einer der neuen Gesellschafter, Adam Teufel, wird auch als Technischer Betriebsleiter tätig.
1914„Sata“ wird als Warenzeichen eingetragen.
1918Anton Kreidler beteiligt sich im Rahmen einer Kapitalerhöhung an der Sanitaria.
1921Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft. Vorstandsmitglieder sind Arthur Haeberle und Adam Teufel.
1925Produktionsstart der ersten Spritzpistolen für die Lackfabrik Christian Lechler, Stuttgart-Feuerbach, als „private-label“.
1926Erstes Patent: Spritzpistole mit zweiteiliger Luftdüse und ellipsenförmigen Luftkanälen.
1931Beginn der Vermarktung der Sanitaria-eigenen Spritzpistolenreihen SATA LM, MC, MR und P.
1932Austritt von Adam Teufel (Vorstand und Technischer Betriebsleiter). Arthur Haeberle ist alleiniger Vorstand. Friedrich Bäuchle wird Technischer Betriebsleiter.SATA LM.
1940Ludwig Waelde wird zusätzlich zu Arthur Haeberle in den Vorstand des Unternehmens berufen.
1942Nach dem Tode seines Vaters, Anton Kreidler, erwirbt Alfred Kreidler die Aktien seiner Geschwister und verschiedener weiterer Aktionäre und hält damit ca. 40 % des Unternehmenskapitals.
1944Arthur Haeberle scheidet aus dem Vorstand aus. Ludwig Waelde ist alleiniger Vorstand.
1954Gründung der Sanitaria Versorgungs GmbH als Betriebsrentenkasse.Markteinführung des ersten SATA GR Modells.
1956Austritt des Technischen Leiters Friedrich Bäuchle.
1957Alfred Gänsbauer tritt als Technischer Leiter ins Unternehmen ein.
1958Nachträgliche Feier des 50jährigen Firmenjubiläums. Alfred Kreidler kauft von Frau Haeberle deren Aktien und verfügt dadurch über etwa 82 % des Aktienkapitals.
1959Ludwig Waelde tritt in den Ruhestand. Otto Peter Klaschus wird Vorstand.
1962Alfred Kreidler erwirbt die restlichen Aktien.
1964Otto Peter Klaschus tritt aus der Sanitaria aus. Dr. Dieter Freiling wird Vorstand. Die AG wird in eine GmbH umgewandelt.
1965Manfred Liphardt tritt nach dem Ausscheiden von Dr. Dieter Freiling als neuer Geschäftsführer in die Firma ein.
1968Der erste Außendienst-Mitarbeiter wird für Süddeutschland eingestellt.
19691. Messeteilnahme auf der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt.
1970Anmeldung des Warenzeichen SATAjet (Eintragung 1971).
1975Sanitaria feiert „50 Jahre SATA Farbspritzpistolen“.
1980Tod von Alfred Kreidler und Übergang der Anteile an dessen Witwe Elisabeth Kreidler sowie seine Nachkommen Eva Kreidler und Axel Kreidler.
1981Umfirmierung der Sanitaria GmbH in SATA Farbspritztechnik GmbH. Richard Beutelschieß tritt als Technischer Leiter ein.Die legendäre Lackierpistole SATAjet B wird in den Markt eingeführt.
198275jähriges Firmenjubiläum.Der Technische Betriebsleiter Alfred Gänsbauer tritt in den Ruhestand.
1986-1990Verlagerung der Produktion des Unternehmens in mehreren Schritten in das Industriegebiet Kornwestheim.
1987Änderung des Firmennamens in SATA-Farbspritztechnik GmbH und Co.
1988Erster Nachbau einer SATA-Pistole aus Taiwan.
1990HVLPHVLP = High Volume Low PressureBezeichnung für ein international anerkanntes Niederdruckverfahren bei dem der Auftragswirkungsgrad über 65% liegen muß und dabei ein Höchstdruck von 0,7 bar in der Düse eingehalten werden muß.X»-Technologie (High Volume Low Pressure).
1992Abschluss des Firmenumzugs mit Fertigstellung des Verwaltungsgebäudes in Kornwestheim und Umzug der restlichen Verwaltungsabteilungen.
1995SATA wird erstmals nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert.
1998Albrecht Kruse tritt als Geschäftsführer ein. Manfred Liphardt geht nach 33 Jahren Geschäftsführungstätigkeit in den Ruhestand. Tod von Elisabeth Kreidler. Übergang ihrer Anteile an Eva Kreidler und Axel Kreidler.
1999Markteinführung der SATAjet 2000 HVLPHVLP = High Volume Low PressureBezeichnung für ein international anerkanntes Niederdruckverfahren bei dem der Auftragswirkungsgrad über 65% liegen muß und dabei ein Höchstdruck von 0,7 bar in der Düse eingehalten werden muß.X». SATA kämpft gegen zunehmende Produktpiraterie an. Das SATA Plagiat SATEX der Fa. Mersin aus der Türkei erhält bei der Verleihung des Plagiarius 1999 diese „Negativ-Auszeichnung“ als eines der dreistesten Plagiate.
2000Bau eines Logistikzentrums, deutliche Verkürzung der Lieferzeiten.RPRP steht für Reduced Pressure (reduzierter Druck) - für optimierte Hochdruck-Pistolen, mit denen ein perfektes Finish erzielt werden kann und die gleichzeitig einen Auftragswirkungsgrad haben, der über 65% liegt.Die RP-Pistolen erfüllen damit die Vorgaben der EU-VOC Richtlinie und die damit verbundene europaweit einheitliche Gesetzgebung.Der Umstieg von der Hochdrucktechnik auf die RP-Technologie ist für jeden Lackierer problemlos möglich. Er kann "wie gewohnt" arbeiten. SATA RP-Pistolen werden daher auch als die "Extra-Schnellen" bezeichnet.X»-Technologie (Reduced Pressure).
2001TOP 100 Auszeichnung, SATA zählt zu den 100 innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand.DIGITALMit "Digital" werden die SATA-Hochleistungspistolen bezeichnet, die über ein digitales Display im Griff den exakten Pistolen-Eingangsdruck anzeigen. Weshalb Druckmessung? Um eine hohe Farbtongenauigkeit zu erzielen, müssen Sie sich exakt an die Parameter-Vorgaben des jeweiligen Lackherstellers halten. Hierzu gehört unter anderem der Pistolen-Eingangsdruck. Je mehr Sie von diesem Soll-Wert abweichen, umso mehr weicht auch der Farbton vom Soll ab. Weshalb "Digital-Pistolen" verwenden? SATA "Digital-Pistolen" messen den Pistolen-Eingangsdruck exakt, elektronisch und zeigen ihn auch exakt auf dem digitalen, sehr gut ablesbaren Display an. Mit "Digital-Pistolen" treffen Sie also mit Präzision den richtigen Farbton und vermeiden kostspielige Nacharbeiten."Digital-Pistolen" sind besonders einfach im Handling, denn sie sind um 20% kürzer und 20% leichter als Pistolen mit angebautem Manometer und Mikrometer.Mit "Digital-Pistolen" entfällt auch das umständliche Abmontieren des Manometers und des Mikrometers zum Reinigen in einem Pistolen-Waschautomaten. Wird die Elektronik den täglichen Anforderungen gerecht? SATA "Digital-Pistolen" sind bei Beachtung einiger Regeln voll lösemittelbeständig und damit auch für die Reinigung in Pistolen-Waschautomaten geeignet. Selbstverständlich sind die "Digital-Pistolen" auch schlagfest und ex-geschützt.X»-Technik, d.h. Einbau eines explosionsgeschützten digitalen Manometers in die Lackierpistole.
2002Erneute TOP 100 Auszeichnung. Änderung des Firmennamens in SATA Farbspritztechnik GmbH und Co. KG.
2003Fertigstellung des sog. „Technikums“ als Verwaltungsgebäude für Technische Leitung, Konstruktion, Exportabteilungen, Versuch und Schulungen.
2004Martin Mangold tritt als Technischer Leiter ein. Die aktive Zeit von Richard Beutelschieß als Technischer Leiter endet (Berater der Gesellschaft 2004-2007).
2006Gründung der „SATA UK Ltd“ in Newmarket. Änderung des Firmennamens in SATA GmbH und Co. KG. Kauf des Nachbargrundstücks von Hermann Kittelberger. Erweiterung des Logistikzentrums.Markteinführung der SATAjet® 3000 B.
2007100jähriges Firmenjubiläum. Erweiterung des Technikums inkl. des Schulungsbereiches.SATAjet® 3000 B und SATAminijet® 3000 B™ HVLPHVLP = High Volume Low PressureBezeichnung für ein international anerkanntes Niederdruckverfahren bei dem der Auftragswirkungsgrad über 65% liegen muß und dabei ein Höchstdruck von 0,7 bar in der Düse eingehalten werden muß.X» Century.
2008Markteinführung der Produktreihen SATAjet® 100 B und SATA filter 100 prep für Füllermaterialien.
2009Fertigstellung eines weiteren Fertigungsgebäudes
2010Markteinführung der SATAjet® 4000 B. Ein neues Spezial-Verfahren ermöglicht die Übertragung fotorealistischer Bilder auf Pistolenkörper.
2011Inbetriebnahme einer Photovoltaik-Anlage mit einer Maximalleistung von 195,6 KWp.Markteinführung der SATAjet 1000 B IC*, SATA FDG 24/48 (Edelstahlausführung).
2012Markteinführung der SATA anti-dust jet X, SATA clean RCS compact, SATAminijet 1000 H/K.
2013 Anbindung an das Biomassekraftwerk Ludwigsburg. Markteinführung der Kompaktpistole SATAminijet® 4400 B™ mit RPRP steht für Reduced Pressure (reduzierter Druck) - für optimierte Hochdruck-Pistolen, mit denen ein perfektes Finish erzielt werden kann und die gleichzeitig einen Auftragswirkungsgrad haben, der über 65% liegt.Die RP-Pistolen erfüllen damit die Vorgaben der EU-VOC Richtlinie und die damit verbundene europaweit einheitliche Gesetzgebung.Der Umstieg von der Hochdrucktechnik auf die RP-Technologie ist für jeden Lackierer problemlos möglich. Er kann "wie gewohnt" arbeiten. SATA RP-Pistolen werden daher auch als die "Extra-Schnellen" bezeichnet.X»-Technologie.
2014 Markteinführung der Decklackpistole SATAjet 5000 B, einer neuen Atemschutzmaske SATA air vision 5000 und des SATA filter timers.

 
 
 
 

100 Jahre SATA-Firmengeschichte

Tauchen Sie ein in die 100-jährige Geschichte der SATA-Lackiertechnologie
und erfahren Sie alles von der Gründung der Sanitaria mit den Produkten
der Medizintechnik bis hin zur heutigen Zeit der SATA GmbH & Co. KG und
ihrem Fortschritt in der Lackiertechnik!

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