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14.12.2015

Vom Druckluftfilter zum Atemschutz und zur Lackierpistole mit nur einem Luftschlauch

In Europa kann der Lackierer in der Lackierkabine auf einen zusätzlichen Schlauch verzichten

SATA Atemschutzsysteme mit europäischer Zulassung verfügen über einen zusätzlichen Druckluftabgang bzw. T-Stück, das direkt am Körper getragen wird. Gemeinsam mit dem SATA-Sicherheits-Druckluftschlauch ist der parallele Betrieb von Atemschutz und Lackierpistole möglich. Im Gegensatz zu den US-Varianten wird die Sicherheit für den Geräteträger durch eine zusätzliche Signaleinrichtung sichergestellt (Pfeife).

Diese Lösung mit nur einem Druckluftschlauch wird von vielen Lackierern aufgrund des höheren Komforts (ein Schlauch, weniger Handgriffe beim Kuppeln bzw. Entkuppeln) beim Lackieren eingesetzt.

Zur Nutzung müssen zwei wichtige Voraussetzungen gegeben sein.

  1. Der luftzuführende Schlauch von der Filtereinheit bis zum Lackierer muss für das Atemschutzsystem zugelassen sein.
    Hinweis:
    Von der Verwendung von Standard-Druckluftschläuchen ist dringend abzuraten, weil diese nicht über die für die Sicherheit relevante Eigenschaften verfügen (z.B. ausreichende Tritt- und Knicksicherheit, Sicherheitskupplung).
  2. Der belüftete Atemschutz (egal ob Haube oder Halbmaske) muss eine Sicherheitseinrichtung besitzen. Diese wird in Form einer Signalpfeife (oder Manometer mit Kennzeichnung) bei der Haube gefordert, die bei einem zu geringen Luftvolumenstrom am Atemschutz anspricht und so den Lackierer warnt.